Naturheilpraxis Vanessa Krasemann
Schmerzen,
akut &
chronisch
Craniosacrale Osteopathie
Regulationstherapie bei chronischer Belastung und Funktionsstörungen
Schmerztherapie in Hamburg
BEI AKUTEN &
CHRONISCHEN
BESCHWERDEN
Schmerzen sind ein Signal vom Körper, das unterschiedliche Ursachen haben kann, wie z. B.:
- Trauma, Verletzungen
- funktionelle Überbelastung, z. B. durch Sport
- Fehlbelastungen, Fehlhaltungen
- muskuläre Verspannungen
- chronische Erkrankungen, z. B. Rheuma
- hormonelle Dysbalancen
- Bewegungsmangel
- Entzündungen
- Stress
- usw.
Die Ursache von Schmerzen bedarf immer einer Abklärung.
Hinter Schmerzen können Verletzungen und Erkrankungen stehen, die fachgerecht behandelt werden müssen.
Schmerzen können sowohl akut als auch chronisch verlaufen.
Länger anhaltende Beschwerden können sich im Nervensystem als ein Schmerzgedächtnis einprägen.
Das wiederum kann die Nerven empfindlicher für Schmerzreize machen.
Jeder Mensch empfindet Schmerz individuell, auch den dadurch entstehenden Belastungszustand.
Es ist daher wichtig, die Schmerztherapie entsprechend dem Patienten anzupassen.

Schmerz als Ausdruck von Überbelastung
und Funktionsstörungen
Muskuläre Verspannungen:
- muskuläre Verspannungen sind schmerzhafte Verhärtung in der Muskulatur
- häufig werden sie verursacht durch Überbelastung, Fehlhaltung, Stress und Sorgen
Zudem können Folgen:
- die Verhärtungen engen umliegende Nervenstränge ein und üben Druck auf die Nerven aus
- das kann den Schmerz intensivieren
- und in andere Körperregionen ausstrahlen
Nacken- und
Rückenschmerzen:
- Nacken- und Rückenschmerzen sind typische Folgen von Überbelastungen und Stress
Die Symptombilder können unterschiedlich sein:
- HWS-, BWS-, und LWS-Syndrom
- Bandscheibenvorfall
- Hexenschuss
- Kreuzbeinschmerzen (ISG)
- Ischiasbeschwerden mit Ausstrahlung ins Bein oder in den Fuß
- usw.
Kopfschmerzen & Migräne:
Spannungskopfschmerz:
- der häufigste Kopfschmerz, verursacht durch Stress, ist der Spannungskopfschmerz
- typischerweise ist der Schmerz beim Spannungskopfschmerz beidseitig über den Kopf verteilt
- geht meist mit Verspannungen der Nackenmuskulatur einher
Migräne:
- Migräne kann von Stress ausgelöst und in der Symptomatik verschlimmert werden
- bei Migräne handelt es sich um anfallsartige Schmerzen, häufig einseitige Kopfschmerzen
- zudem kann Migräne mit Licht- und Lärmempfindlichkeit einhergehen
- meist sind die Ursachen multifaktoriell
Kieferschmerzen & CMD:
- Kieferschmerzen kann ein Symptom von Stress und Dauerbelastung sein
- durch Stress entsteht eine körperliche Anspannung
- es kommt zum buchstäblichen "Zähne zusammenbeißen"
- meist kommt ein unbewusstes Zähneknirschen sowie Verspannungen im Nacken- und Kopfbereich dazu
Die Folge kann eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) sein:
- überreizte und schmerzhafte Kaumuskulatur
- Schmerzausstrahlung in Kopf & Gesicht
- Bewegungseinschränkung
- Knacken, z.B. beim Öffnen des Mundes
- usw.
Gelenkschmerzen:
- Gelenkbeschwerden wie z. B. am Knie oder der Hüfte können unterschiedliche Ursachen haben
mögliche Ursachen sind:
- Verschleiß (Arthrose) durch das Alter
- Fehlbelastungen und Überbelastungen
- Verletzungen und Entzündungen
- usw.
Auch Erkrankungen können für Schwellungen, Steifheit und Schmerzen im Gelenk sorgen, z. B.:
- Rheumatoide Arthritis
- Gicht / Hyperurikämie
- Schultersteife (Frozen Shoulder)
- Impingement-Syndrom
- usw.
Umliegende Bereiche wie z. B. Muskeln und Nerven können dadurch beeinflusst werden:
- abnorme Spannungen und Blockaden können folgen und die Funktionen weiterer Körpersysteme stören, z. B. im Nervensystem
Ischias-Schmerzen:
- der Ischias ist der dickste Nerv im menschlichen Körper
- er entspringt im Bereich der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein (Segment L4-S3)
- von dort verläuft der Ischias durch das Gesäß, über die Rückseite des Oberschenkels bis oberhalb der Kniekehle
- ab hier verästelt sich der Ischiasnerv bis in den Fuß
Typisch bei Ischias-Schmerzen (Ischialgie) sind:
- Kreuzschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein oder Fuß
- die Beschwerden können plötzlich oder schleichend beginnen
- Missempfindungen können auftreten
Die Beschwerden können Folge komprimierter Nervenstränge sein, durch z. B.:
- muskuläre Verspannungen
- Blockaden, Fehlhaltungen
- Bandscheibenvorfall (z. B. Bereich L4-S1)
Menstruationsschmerzen:
- eine Menstruation mit krampfartigen Schmerzen kann durch Stress und Überbelastungen verursacht werden
- eine permanente Ausschüttung der Stresshormone verursacht eine hormonelle Dysbalance: z. B. zwischen Östrogen und Progesteron
Die Folge:
- eine Östrogen-Dominanz
- mit vermehrter Prostaglandin-Produktion
- die wiederum vermehrt Krämpfe auslösen kann
Das zu wenig vorhandene Progesteron:
- kann seine natürliche beruhigende und krampflösende Wirkung nicht mehr ausgleichend ausführen
- die Folge: starke schmerzhafte Krämpfe
Rheumatoide Arthritis:
- die Rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis) ist eine chronische entzündliche Erkrankung
- typische Beschwerden sind Schwellungen und schmerzhafte Gelenkentzündungen an den Hand- und Fingergelenken
- meist beginnt die Krankheit schleichend an den Fingergrundgelenken und Fingermittelgelenken
- die Rheumatoide Arthritis verläuft meist in Krankheitsschüben
Weitere Begleitsymptome können sein:
- Morgensteifigkeit
- Abgeschlagenheit
- Leistungsminderung
- Nachtschweiß
- leicht erhöhte Temperatur
Fibromyalgie-Syndrom (FMS):
- die Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzkrankheit
- die Schmerzen sind über den ganzen Körper an verschiedenen Körperregionen verteilt
- häufig betroffen sind die Muskel-Sehnenansätze
- zudem kommen meist noch Schwellungen und Steifheit der Gelenke als Symptom dazu
Weitere Begleitsymptome können sein:
- chronische Erschöpfung
- Muskelschwäche
- Magen-Darm-Beschwerden
- Konzentrationsstörungen
- Schlafstörungen
- Kopfschmerzen
CRPS (Morbus Sudeck):
- CRPS = Komplexes regionales Schmerzsyndrom, wurde früher Morbus Sudeck genannt
- es bezeichnet ein Posttraumatisches chronisches Schmerzsyndrom
- tritt meist am Arm oder Bein auf nach Verletzungen oder Operationen
- aber auch nach einem Stoß z. B. an der Tischkante kann ein CRPS auftauchen
- zudem können Störungen in der Sensorik und Motorik auftreten
Typisch bei CRPS:
- starke Schmerzen, Entzündungen und Funktionsstörungen, die in keinem Verhältnis stehen zum ursprünglichen Trauma
Mögliche Spätfolgen:
- Muskel- und Weichteilatrophie
- versteifte Gelenke
Hormonelle Einflüsse & Stressbedingte Schmerzverstärkung
Das Schmerzempfinden ist individuell von Mensch zu Mensch.
Jedoch kann chronischer Stress das Empfinden von Schmerz beeinflussen. Der Grund:
- durch Dauerbelastung kommt es zur Dauerausschüttung von Stresshormonen
- es werden unter anderem Cortisol und Adrenalin vermehrt ausgeschüttet
- eine Stresshormon-Dominanz kann die Nerven für Schmerzreize empfindlicher machen
- die Reiz- und Signalverarbeitung wird zudem im Gehirn beeinflusst
- stressbedingte körperliche Anspannungen verstärken den schmerzhaften Reizzustand
- eine in sich selbst verstärkende Schmerzspirale kann sich entwickeln
Mögliche Behandlung in der Schmerztherapie:
Die Craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Behandlungsmethode.
Sie wird von den Patienten in der Regel als sehr wohltuend und entspannend empfunden.
Eine Craniosacrale Therapie kann zur Beruhigung überreizter Körpersysteme eingesetzt werden, z. B. als sanfte Schmerztherapie mit dem Ziel:
- Spannungsregulation > Entspannung
- Verbesserung der Beweglichkeit
- Reduktion zentraler Sensibilisierung > schmerz- und reizlindernd
- Unterstützung der Regenerationsfähigkeit
Je nach Befund können weitere Therapie-Möglichkeiten zur Regulation beitragen: wie z. B. Ohrakupunktur, Pflanzenheilkunde, Leberentlastung, Homöopathie und Ordnungstherapie.
Die Ohrakupunktur ist ein Heilverfahren, um Blockaden und Spannungen im Körper zu lösen und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Ohrakupunktur wird häufig bei Schmerzen angewendet mit dem Ziel:
- Spannungsregulation > Entspannung
- Stimulation körpereigener Schmerzhemmung
- Reduktion Sensibilisierung > schmerz- und reizlindernd
- Unterstützung der Regenerationsfähigkeit
Je nach Befund können weitere Therapie-Möglichkeiten zur Regulation beitragen: wie z. B. Craniosacrale Osteopathie, Leberentlastung, Homöopathie, Ohrakupunktur und Pflanzenheilkunde.
Weitere Therapie Möglichkeiten
Je nach Befund wird die Therapie angewendet als Einzelmethode oder in Kombination mit der Craniosacralen Osteopathie oder Ohrakupunktur:
Pflanzenheilkunde
Die Pflanzenheilkunde ist die Lehre der Anwendung von Heilpflanzen.
Je nach Heilpflanze ist die Wirkweise verschieden - z. B. bei Schmerzen:
- antientzündlich
- beruhigend
- krampflösend
- reizlindernd
- durchblutungsanregend
- usw.
Ordnungstherapie
Die Ordnungstherapie fördert durch eine bewusste und natürliche Lebensstrukturierung:
- Entspannungsprozesse
- Selbstheilungskräfte
- körperliche & mentale Balance
Das therapeutische Ziel ist:
- Raum für Beruhigung von Schmerz- und Reizzuständen zu schaffen -> Schmerzlinderung
Leberentlastung-Therapie
Die Leberentlastung (Entgiftung) kann therapeutisch unterstützend bei chronischen Schmerzen angewendet werden.
Mit dem therapeutischen Ziel:
- Stärkung der Selbstheilungskräfte
- Linderung von Symptomen
- Aufbau der natürlichen Resilienz (Stressbewältigung)
FAQ - Fragen zur Schmerztherapie
Was sind die Ursachen und Auslöser von Schmerzzuständen?
Schmerzen können unterschiedliche Ursachen und Auslöser haben.
Unfälle und Verletzungen können Schmerzen verursachen, aber auch Stress, Fehlhaltungen, Erkrankungen und Entzündungsprozesse.
Die Ursachen müssen stets sorgfältig abgeklärt werden, damit eine fachgerechte Behandlung erfolgen kann.
Was kann bei Verspannungen als naturheilkundliche Schmerztherapie angewendet werden?
Bei muskulären Verspannungen können naturheilkundliche Therapie-Methoden zum Einsatz kommen, wie z. B.:
Schmerzgedächtnis: was ist das?
Länger anhaltende Schmerzen können sich im Nervensystem als ein sogenanntes Schmerzgedächtnis einprägen.
Durch chronische oder immer wiederkehrende starke Schmerzen kann ein Lernprozess des Nervensystems erfolgen.
Die Struktur und Funktion der Nervenzelle verändert sich und wird für Schmerzsignale sensibler.
Leichte Reize können bereits als starke Schmerzen empfunden werden.
Schmerzen können dann zudem bestehen bleiben, obwohl der Auslöser oder die Ursache nicht mehr da ist.
Aus diesem Grund sollte bei starken oder chronischen Schmerzen zeitnah eine Therapie beginnen.
Es muss jedoch nicht immer ein Schmerzgedächtnis entstehen.
Kann eine Craniosacrale Therapie bei Rheuma helfen?
Die Craniosacrale Osteopathie ist eine sanfte, manuelle Therapieform die Spannungen im Körper löst und die Selbstheilungskräfte fördert.
Eine Craniosacrale Therapie kann als ergänzende therapeutische Maßnahme bei Rheumatischen Erkrankungen angewendet werden.
Insbesondere mit dem Ziel, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
Die Craniosacrale Therapie ist jedoch kein Ersatz zur konventionellen medizinischen Rheumabehandlung.
Sie sollte als eine unterstützende therapeutische Maßnahme verstanden werden.
Bei Fragen sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder nehmen Sie mit mir Kontakt auf.
Gerne klären wir gemeinsam telefonisch oder per E-Mail Ihre Fragen.
Kann eine Craniosacrale Therapie bei Nacken- und Rückenschmerzen helfen?
Die Craniosacrale Osteopathie kann bei Nacken- und Rückenschmerzen angewendet werden.
Durch die sanfte manuelle Technik werden Verspannungen und Blockaden gelöst.
Gleichzeitig beruhigt eine Craniosacrale Behandlung das Nervensystem, was bei Schmerzen z. B. im Bewegungsapparat Schmerzlinderung verschaffen kann.
Sanfte Impulse an Schädel, der Wirbelsäule und dem Becken können Fehlstellungen korrigieren.
Die Beweglichkeit verbessert sich und dadurch die Gewebever- und entsorgung.
Der körpereigene Heilungsprozess wird unterstützt und Entzündungen können besser abheilen.
Gibt es individuelle Behandlungsansätze bei der Schmerztherapie?
Schmerz ist nicht gleich Schmerz.
Jeder Mensch empfindet Schmerz anders intensiv, d. h. auch den dadurch entstehenden Belastungszustand.
Für eine Schmerztherapie ist es daher wichtig, die Therapie entsprechend dem Patienten, seinen Lebensumständen und seiner Erkrankung anzupassen.
Hinweis!
Ich weise darauf hin, dass die dargestellten Informationen auf dieser Webseite nicht genutzt werden können, um Krankheiten oder Leiden selbst zu erkennen und zu therapieren.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder nehmen Sie mit mir Kontakt auf.
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Abendrothsweg 50, 20251 Hamburg
Tel. 040 71 66 35 45
Tel. Sprechzeiten: Mo.-Fr. 8-19 Uhr
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- U3-Bahn: Eppendorfer Baum
- Bus: Breitenfelder Straße
- Bus: Gärtnerstraße
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